Weltgebetstag – Liturgie aus Papua-Neuguinea:
Freitag, 06. März 2009
19.00 Uhr
Kath. Gemeindezentrum Großengstingen
Wenn in Deutschland die Weltgebetstagsgottesdienste beginnen, ist in Papuea-Neuguinea (PNG) schon alles vorbei. Die große Insel und die rund 600 kleineren, die den Staat PNG ausmachen, liegen für uns “am anderen Ende der Welt” neun Stunden voraus. “Kommt mit uns in das Land der Überraschungen”, laden die Verfasserinnen ein: Dicht am Äquator gelegen, hat das Land keine Jahreszeiten, ist meist tropisch heiß und dennoch liegt Schnee auf den hohen Gebirgen, besonders auf dem Mount Wilhelm (4509 Meter).
“Viele sind wir, doch eins in Christus”. Fast beschwörend können die Weltgebetstagsfrauen das Motto ihres Gottesdienstes sagen und beten. Ihr Land, in dem außer der Amtssprache Englisch und “Tok Pisin”, dem Pidgin Englisch, mehr als 800 Sprachen von ebenso vielen Ethnien gesprochen werden, braucht in seiner Vielfalt den einigenden Glauben an Christus. Darum wählten sie aus dem Römerbrief den Text von dem einen Leib der Gemeinde, in dem alle untrennbar zueinander gehören, weil Gott es so will. Und doch bleibt der Friede untereinander ein immer gefährdetes, zerbrechliches Gut.
Mit Mut, Fantasie und Zähigkeit versuchen die Frauen in PNG, für Frieden zu arbeiten.In ihren Familien, zwischen Clans und Stämmen und bis in die Politik hinein. Mit Erfolg retten sie Leben. Wie damals in Ägypten drei Frauen miteinander den kleinen Mose aus dem Nil erretten. Mit dieser Geschichte wollen sie mit uns und aller Welt Gottesdienst feiern.